Oooooouch Leute. Wieder aml so ein Miment, in denen man beim Zuschauen merkt, dass etwas Kostbares verloren gegangen ist. Genau so habe ich mich gefühlt, als ich den neuen Trailer zu The Witcher gesehen habe. Ab 30. Oktober kehrt die Serie zurück, diesmal mit Liam Hemsworth als Geralt von Riva. Ein Neuanfang, aber einer, der sich nicht wirklich wie einer anfühlt. Und was auch schlimm ist, sie haben den Synchronsprecher auch ausgetauscht. Das verstärkt den effekt nur noch mehr!
Henry Cavill hat die Figur geprägt. Er war nicht nur Schauspieler, er war Fan, ein Nerd im besten Sinn, der die Welt des Kontinents verstanden hat. Seine Kämpfe hatten etwas Tänzerisches, fast poetisch. Und nun? Hemsworth wirkt bemüht, keine Frage, doch die Szene im Trailer, in der er gegen einen Geist kämpft, zeigt Bewegungen, die schwerfälliger, fast zufällig wirken. Fans nennen ihn schon Temu Witcher, ein bitterer Spitzname, der zeigt, wie hart der Vergleich ausfällt. Einer meint in den Kommentaren unter dem Witcher Trailer, dass es im Vergleich zu vorher wie ein Witcher von Wish wirkt. Oof!
Trotzdem, Leute und Fans der Witcher Serie. Es wäre unfair, die Schuld nur Liam Hemsworth zu geben. Netflix hat den Weg gewählt, nicht er. Und immerhin, sie lassen die Kommentarspalten offen, was fast schon mutig wirkt angesichts der Kritik.
Aber vielleicht liegt genau darin das Problem. Serien sollten dann enden, wenn ihre Seele verschwindet. Für mich hat The Witcher diese Grenze überschritten. Und so bleibe ich dankbar für drei Staffeln, die mir eine Figur gezeigt haben, wie ich sie mir nie besser hätte wünschen können.